Englisch

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Was gehört zu einem „English breakfast“?, Wo wohnt eigentlich die Queen? Warum wird Kalifornien „Golden State“ genannt? Wie heißen die Ureinwohner Australiens? Was denken Kinder in Kanada über Schuluniformen? Wie kam die Freiheitsstatue nach New York? Welche Sportarten sind in Johannesburg beliebt? Was träumt man im „American dream“? Gibt es Unterschiede zwischen unseren Schulsystemen? Gibt es Hogwarts wirklich? Wie verfasse ich ein Bewerbungsschreiben in englischer Sprache? Was sieht man mit dem „London Eye“? Warum gibt es „Townships“?      

In unserem Englischunterricht entdecken wir andere kulturspezifische Denk- und Lebensweisen, erfahren Werte und entwickeln eigene Sichtweisen, indem wir mit unterschiedlichen Medien arbeiten und in kooperativen Formen Englisch erlernen.

Wir erleben, entwickeln und erfahren sprachliches Handeln in den verschiedensten Situationen der Lebenswirklichkeit. Die englische Sprache ist sowohl Ziel als auch Mittel des Unterrichts; kommunikative, interkulturelle und methodische Kompetenzen greifen dabei ineinander.

Der Kernlehrplan Englisch ist kompetenzorientiert und umfasst für die Sekundarstufe I folgende Bereiche:

  1. Kommunikative Kompetenzen: Hörverstehen, Hör-Sehverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Sprachmittlung, Sprechen: an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Mediation.
  2. Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche KorrektheitVokabeln, Grammatik, Orthographie
  3. Methodische KompetenzenHörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben, Umgang mit Texten und Medien, selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen
  4. Interkulturelle KompetenzOrientierungswissen zu verschiedenen Themenbereichen des englischsprachigen Raumes, Werte, Haltungen, Einstellungen, Handeln in Begegnungssituationen

 

Der Unterricht knüpft an die Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse, sowie auch die Einstellungen und Haltungen der SchülerInnen an, die diese im Umgang mit der Fremdsprache in der Grundschule erworben haben. Am Ende der Sek. I sollen die SchülerInnen über die o.a. Kompetenzen in vertieftem und systematischem Umfang verfügen, so dass sie in der Lage sind, komplexere Aufgabenstellungen fachlich sachgerecht bearbeiten zu können.

Die Fachkonferenz legt besonderen Wert auf die Vermittlung inhaltsbezogener methodischer Kompetenzen, unterstützt von den eingeführten Lehrwerken, die den Erwerb methodischer Kompetenzen thematisieren. Neben den Methoden des selbstorganisierten Lernens, stehen insbesondere die Vermittlung fremdsprachenbezogener Methoden im Vordergrund, Vokabellernen, Lese- und Schreibfertigkeiten, communication and listening skills, ebenfalls die Methodik der Wörterbuchhandhabung und der Sprachanalyse. Kommunikative Lernformen nehmen gerade im Fremdsprachenerwerb einen breiten Raum ein.

Unser schulinternes Curriculum berücksichtigt die Anforderungen des Kernlernplans, wie sie im eingeführten Lehrwerk English G 21 (Cornelsen) umgesetzt und ergänzt werden.

Der Englischunterricht spricht mit seinem Angebot alle SchülerInnen in ihren unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten, Lerntypen und Neigungen an. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 findet der Fachunterricht im Klassenverband statt. Ab der 7. Jahrgangsstufe findet der Unterricht dann auf grundlegendem oder erweitertem Anforderungsniveau statt. Individuelle Lernentwicklungen der SchülerInnen werden in Form von Kompetenzrastern differenziert berücksichtigt, der erreichte Lernstand wird hierin in Bezug zu den in den Bildungsplänen aufgeführten Kompetenzen gesetzt.        

 

Grundlage der Leistungsbewertung in der Bewertung schriftlicher Arbeiten und im Bereich „sonstige Mitarbeit“ sind unsere geltenden Fachkonferenzbeschlüsse. Die Klassenarbeiten werden mit Aufgaben aus unterschiedlichen Kompetenzbereichen und –Niveaus zusammengestellt.  Grundsätzlich sind geschlossene, halboffene und offene Aufgaben möglich; in den Jahrgängen 8 und 9 werden zunehmend offene Aufgaben gestellt. Klassen- bzw. Kursarbeiten werden im Allgemeinen gegen Ende der Units terminiert; ergänzend werden Lernstandserhebungen (Jahrgang 8) und zentrale Abschlussprüfungen (Jahrgang 10)  geschrieben.

 Die Beurteilungsverfahren „sonstige Mitarbeit“ fußen auf den folgenden Grundsätzen:

  • die kontinuierliche Beobachtung der Leistungsentwicklung im Unterricht (verstehende Teilnahme am Unterrichtsgeschehen sowie kommunikatives Handeln und Sprachproduktion schriftlich wie vor allem mündlich), wobei individuelle Beiträge zum Unterrichtsgespräch sowie kooperative Leistungen im Rahmen von Team- und Gruppenarbeit zu beachten sind, 
  • die punktuellen Überprüfungen einzelner Kompetenzen in fest umrissenen Bereichen des Faches (u. a. kurze schriftliche Übungen, Wortschatzkontrolle, Überprüfungen des Hör- und Leseverstehens, vorgetragene Hausaufgaben, Präsentationen oder Protokolle einer Einzel- oder Gruppenarbeitsphase), 
  • längerfristig gestellte komplexere Aufgaben, die von den Schülerinnen und Schülern einzeln oder in der Gruppe mit einem hohen Anteil der Selbstständigkeit bearbeitet werden, um sich mit einer Themen- oder Problemstellung vertieft zu beschäftigen und zu einem Produkt zu gelangen, das ein breiteres Spektrum fremdsprachlicher Leistungsfähigkeit widerspiegelt. Dazu gehört auch die auf Nachhaltigkeit angelegte Arbeit mit dem Europäischen Portfolio der Sprachen. Bei längerfristig gestellten Aufgaben werden die Regeln für die Durchführung und die Beurteilungskriterien den Schülerinnen und Schülern im Voraus transparent gemacht.

 

Folgende Kriterien können der Zuordnung von Unterrichtsbeobachtungen zur Notenskala dienen:

sehr gut:

sehr kontinuierliche, ausgezeichnete Mitarbeit; sehr gute, umfangreiche, produktive Beiträge; sehr interessierte, kommunikationsfördernde Teilnahme am Unterricht; souveräner Sprachgebrauch in den Bereichen Sprachrichtigkeit/Ausdrucksvermögen syntaktische Komplexität /Textaufbau

gut:

kontinuierliche, gute Mitarbeit; gute Beiträge, produktive, interessierte, kommunikationsfördernde und motivierende Teilnahme am Unterricht; sicherer Sprachgebrauch

befriedigend:

meistens interessierte, kommunikative, durchschnittliche Mitarbeit; zurückhaltende, aber aufmerksame Teilnahme; gute Beiträge auf Ansprache; meistens sicherer Sprachgebrauch

ausreichend:

seltene Beteiligung; kontinuierliche Beteiligung bei fachlichen Ungenauigkeiten; Beteiligung nur auf Ansprache; stört gelegentlich; sehr passive Teilnahme am Unterricht; unstrukturierte oder wenig produktive Beiträge; Fähigkeit, sich grundlegend in der Zielsprache verständlich zu machen

mangelhaft:

nur sporadische Mitarbeit; kaum kommunikative Beteiligung; fachliche Defizite, meistens fehlerhafte, lückenhafte Anwendung der Zielsprache 

ungenügend:

fehlende fachliche Kenntnisse; Unfähigkeit, die Zielsprache anzuwenden; keinerlei aktive Teilnahme am Unterricht

 

(In Anlehnung an: Liane Paradies, Franz Wester, Johannes Greving. Leitungsmessung und –bewertung. Cornelson Scriptor 2005, S. 67)

Weitere Hinweise: Richtlinien; Europäischer Referenzrahmen für Sprachen

 

©WFO, Fachschaft Englisch 2013