Frankreichaustausch

Frankreichaustausch mit dem Collège Henri Vincenot

Vorstellung des Deutsch-Französisch-Austausches 2013/14 zwischen der Wilhelm-Focke-Oberschule, Bremen und dem Collège Henri Vincenot, Chalindrey, Région Haut-Marne 

18 SchülerInnen und 2 Lehrerinnen des Collège Henri Voncenot aus Chalindrey, in der Nähe von Dijon, haben bei uns vom 13.11.13 bis zum 20.11.13 eine Woche verbracht.  Der Austausch wurde von den Französischkursen des 8. und 9. Jahrgangs durchgeführt. Unser Gegenbesuch startet am 14. Mai 2014 und wird am 21.5.2014 enden.

Im Folgenden reflektieren einige SchülerInnen über ihre Erfahrung und über ihre Erwartungen über den Gegenbesuch nach Chalindrey:


Isabel Pérez-Krumweide, 8c:
„Vom 13.11.13 bis 20.11.13 waren die 18 Austauschschüler aus Chalindrey (Frankreich) bei uns. Aufgeregt haben wir am Mittwoch auf sie gewartet und als sie fast pünktlich um 17:00 Uhr mit dem Bus ankamen, haben wir sie endlich kennengelernt.
Unsere französisch Lehrer, Mr Fisher und Frau Neumann, haben für die Woche ein tolles Programm gestaltet: Tagesausflug nach Bremerhaven, mit Zoo Besuch und Stadtrundgang, Stadtrally in Bremen, ein Medienprojekt mit I-pads in der Schule, Besuch des Universums und eine super Abschlussparty mit Disko, Buffet und Preisverleihung (die beste Ergebnisse aus den Rallys und Medienprojekt).
Die Ausflüge haben nicht nur Spaß gemacht, wir haben dabei auch noch viele neue Wörter auf Französisch gelernt und die Besucher auf allemand.
Abends und am Wochenende gab es viel Zeit, um mit unserem Austauschschüler zu reden und wir haben so die Möglichkeit gehabt, uns besser kennenzulernen.  Obwohl die Kommunikation manchmal schwierig war (Englisch, Hände und Füße haben auch viel geholfen :-)), haben wir doch uns verständigen können und dabei viel Spaß gehabt.
Die Zeit ging sehr schnell vorbei und als der Austausch zu Ende ging, habe ich erst gemerkt wie viel ich dazu gelernt habe.  Als die französischen Austauschschüler weg waren, hatte ich weiter "Französisch" im Kopf, und ohne es bewusst zu wollen weiter nach der Französischen Übersetzung bestimmte Sachen/Ausdrücke gesucht.
Es war eine fantastische Erfahrung und ich freue mich schon auf unsere Reise nach Chalindrey im Mai.  Es wird bestimmt eine tolle Woche, werde weitere Wörter auf Französisch lernen und vor allen werde ich unsere neuen Freunde wieder sehen und meine "französische" Familie kennenlernen". 

Florian Busch, 9a:
Tag 1

"Alles fing mit der Ankunft der Franzosen am Mittwoch, den 13.November 2013 an. Den ganzen Tag waren sie von Chalindrey, nahe Dijon, mit dem Bus nach Bremen gefahren und kamen nun endlich gegen 18.00 Uhr an der Schule an. Man begrüßte sich kurz und fuhr gleich darauf mit dem Austauschschüler nach Hause. Die Austauschschüler waren hungrig und müde. Zuhause angekommen aßen wir etwas und da wir uns noch nicht so gut kannten, machte man noch nicht so viel miteinander und ging früh schlafen.

Tag 2

Am nächsten Tag ging es wieder in die Schule. Vor dem Unterricht unterhielt man sich was man so getan hatte und wie man miteinander klar kam. Dann schrieben wir in einem Projekt Szenen für einen Film- dieses führten wir am darauf folgenden Montag fort.

Nach der Pause hatten wir in unseren Klassen normalen Unterricht und konnten anschließend nach Hause gehen, bis hierhin verstand man sich schon recht gut.

Am Nachmittag trafen wir uns alle am Roland in der Innenstadt zu einer Stadtrallye. Sie führte uns quer durch die Innenstadt und es machte uns allen gewaltigen Spaß. Wir mussten einen Fragebogen ausfüllen und konnten währenddessen gut die Innenstadt zeigen und auch selber noch besser kennenlernen.

Anschließend fuhren wir nach Hause und verbrachten den Rest des Tages unter uns.

Tag 3

Am Freitag machten wir einen Ausflug mit dem Bus nach Bremerhaven. Nach der Fahrt, auf der wir alle viel Spaß hatten, gingen wir in den Zoo am Meer. Auch hier hatten wir wieder Aufgaben zu erledigen, die wir mit viel Spaß erfüllten.

Danach, am Mittag, bekamen wir eine Zeit lang Freizeit in der wir in Gruppen durch die “Hafenwelten” gingen.

Anschließend machten wir mit dem Schiff eine Hafenrundfahrt. Es ging durch die verschiedenen Hafenbecken so nah an die Schiffe heran das man sie hätte berühren können. Die Fahrt dauerte gut eine Stunde und im Anschluss fuhren wir wieder nach Bremen und waren gegen 18.30 Uhr wieder an der Schule.

Der Ausflug war ein riesen Erfolg und hatte allen viel Spaß gemacht.

Tag 4-5

Am Wochenende war von der Schule keine Programm vorgesehen, sodass in den jeweiligen Familien geplant wurde.

Am Samstag zeigten wir Roméo den Hafen in Bremen und gingen am Abend mit noch anderen Schüler und meinen Eltern zum Bowling mit anschließendem Essen. Wir hatten viel Spaß.

Am Sonntag nahm ich Roméo zum Fußball mit, wir aßen zum Mittag Bremer Grünkohl und am Abend zeigten wir nochmals die Innenstadt sowie das Schnoorviertel. Dabei hatten wir Glück, denn es wurde auf dem Marktplatz an den Gebäuden eine Lichtshow gezeigt, die wirklich toll war. 

Tag 6

Am Montag fingen wir mit der Fortsetzung des Filmprojektes an. Diesmal ging es darum am I-Pad, welche man uns zur Verfügung stelle, mittels einer App zu arbeiten. Dieses war recht kompliziert, doch es machte uns allen riesigen Spaß. 

Am Ende des Tages schauten wir uns die Endergebnisse, unsere Filme, an. Leider haben wir am Ende des Projektes keine Kopie des Filmes auf CD erhalten, das war wirklich schade denn es wäre eine tolle Erinnerung an die gemeinsame Zeit gewesen.

Am Nachmittag schauten wir uns gemeinsam einen Film an, nämlich “Skyfall”.

Tag 7

Am Dienstagmorgen gingen wir gemeinsam in das “Universum” in Bremen. Der Besuch machte Spaß und es gab viel zu entdecken.

Anschließend fuhren wir wieder nach Hause und Roméo und ich backten einen Kuchen für den Abend.

Denn am Abend war die große Abschiedsfeier in der Schule für uns Schüler. Es wurde ein Buffet bereitet für das jeder Schüler etwas mitbrachte, wir stifteten unseren Kuchen. Außerdem gab es noch eine Preisverleihung für das Quiz der Stadtrallye. Dann wurde die Musik lauter aufgedreht und es wurde getanzt. 

Der Abend war super und ein guter Abschluss der gemeinsamen Woche mit unseren, inzwischen, französischen Freunden.

Tag 8

Am Mittwoch, den 20. November 2013 fuhren alle Franzosen früh von der Schule ab in Richtung Heimat, Chalindrey.

 

Es war eine super Woche, wir hatten alle viel Spaß miteinander und viel voneinander gelernt. Ich konnte auch immer wieder mein Französisch anwenden und mit der Zeit verlor ich auch die Angst davor. Ich würde jederzeit gerne wieder an einem Austausch teilnehmen und freue mich schon jetzt auf den Mai 2014, wo wir die Franzosen in Chalindrey, Frankreich, besuchen werden.“

Fiona Koch, 9a:
"Es hat alles sehr viel Spaß gemacht und den Franzosen hat es auch sehr gefallen.  Wir haben auf Französisch, Englisch und Deutsch geredet.  So haben die Franzosen mehr Deutsch und Englisch gelernt und wir mehr Französisch und Englisch.  Ich glaube, wir freuen uns alle sehr auf den Gegenbesuch.  Die Franzosen freuen sich auch sehr".


Lorenz Bucheli, 9c:
"Mir hat vor allem die Stadtrally gefallen, weil wir dadurch mehr zusammengekommen sind.  Die Franzosen sind sehr höflich.  Ich freue mich auf den Gegenbesuch, weil die mir schon viel von ihrer Heimat erzählt haben".


Yasmin Osman, 9c:
"Am meisten hat mir der Universum Ausflug gefallen, weil die Franzosen Spaß hatten. Die Abschiedsfeier war auch sehr cool, weil wir alle richtig viel Spaß hatten und wir alle zusammen gesungen und getanzt haben. Ich habe sehr viel Französisch gelernt und ich glaube meine Austauschpartnerin hat auch ziemlich viel Deutsch gelernt".

Jane-Milena, 9c:
"Wir haben viele tolle Aktivitäten mit den Franzosen gemacht.  Als Erfahrung nehme ich mit, dass die Franzosen relativ schnell sprechen und es nicht leicht ist, sie zu verstehen.  Ich freue mich schon unheimlich doll auf den Gegenbesuch.  Es war eine super tolle Zeit mit ihnen und ich vermisse sie alle ganz doll.  Schade, dass es nur eine Woche war!"

 

Ann-Katrin Matthews, 9c:
"Die Stadtrally war schwierig, da die Fragen halb auf französisch und halb auf deutsch waren.  Wir wussten lange nicht alles und das Übersetzen war schwer. 

Das Medien Projekt war ganz lustig.  Wir sollten mit einer App auf dem I-pad einen kleinen Film drehen.  Wir sollten den Figuren in der App mit einem Foto unser Gesicht geben.  Davor hatten wir einen Dialog mit der Austauschpartnerin zusammen geschrieben.  Die Filme haben wir danach alle zusammen angeguckt.  
Am Letzen Tag waren wir im Universum.  Da war es auch ganz lustig.  Die Franzosen haben alles ausprobiert. 

Und am Abend war die Disko.  Das war witzig, weil wir viel zusammen getanzt haben".