Der Rückflug

Der letzte Tag war gekommen. Die Trauer war den meisten Schülern in die Augen geschrieben. Auch unseren französischen Freunden schien der Abschied schwer zu fallen. Es wurden noch letzte Fotos gemacht und einige „Bisous“ verteilt, dann ging es los. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis alle durch die Sicherheitskontrolle waren. Nach gut 20 Minuten Wartezeit, einigen Euros leichter und 2-3 Baguettes schwerer ging es in den Flieger. Wie schon auf dem Hinflug war die Diskussion über die Sitzplätze groß. Naja, die Sitzplätze waren letztendlich doch egal, da wir, mit Ausnahme von einzelnen, alle geschlafen haben. Doch erst einmal gab es Abendessen. Diesmal gefiel es den meisten auch wesentlich besser als auf dem Hinflug.

Nach einer kurzen Nacht und zwei Stunden weniger kamen wir dann endlich in Orly an. Nach kurzer Verschnaufpause ging es mit dem Bus weiter zum Flughafen Charles-de-Gaulle im Norden von Paris. Nach einer kurzen Pause gaben wir dann unsere Koffer auf und Herr Dornbusch organisierte die Fahrt ins Stadtzentrum von Paris. Nachdem auch er noch einen Kaffee trinken konnte, ging es los. Erst einmal zurück zum anderen Terminal und dort die Metrostation gesucht. Nachdem wir noch ein letztes Mal auf Herrn Dornbusch gewartet hatten, der noch die Tickets kaufte, ging es los.

Die Metrofahrt in die City von Paris dauerte 30 Minuten. Dort sind wir dann, nach einer kleinen Pinkelpause für die Jungs, los an der Seine entlang. Vorher haben wir noch Fotos vor Notre Dame gemacht. Auf dem Weg zum Louvre haben einige ihre ersten Erfahrungen in Sachen Colour-Run gemacht, da an dem Tag einer in der Stadt stattfand. Für viele von uns waren es die ersten Augenblicke in der Stadt des Lichts. Vielleicht haben deshalb so viele Fotos gemacht und sich vor dem Louvre mit der bekannten, gläsernen Pyramide in den Fingern fotografieren lassen. Nachdem alle, inklusive des Dodos, ein Foto gemacht hatten, sind wir die Straße hoch in Richtung Obelisk. Natürlich haben wir auch da wie die anderen Touri-Gruppen viele Fotos gemacht. Daraufhin sind wir auf eine Brücke und haben von dort aus Fotos vom Eiffelturm und uns gemacht.

Nachdem wir nun kaum noch Zeit hatten, sind wir zurück zur Metrostation. Leider war es dann gar nicht so leicht, das richtige Gleis zu finden. Aber als wir es dann doch gefunden hatten und auch nicht in den falschen Zug eingestiegen waren, warteten wir auf unsere Metro. Zurück am Charles-de-Gaulle-Flughafen mussten wir dort ein letztes Mal durch eine Sicherheitskontrolle.

Diesmal hatten wir leider nicht alle so viel Glück und einigen von uns wurde der Rucksack oder die Handtasche auseinander genommen und Geschenke, für die Familie, aus zu großer Vorsicht ausgepackt oder auch wenn keine Tüten für die Flüssigkeiten vorhanden war, mussten auch alle Fläschchen weggeschmissen werden.

Wir haben es trotzdem alle überlebt und konnten fix und fertig den letzten Flug dieses Abenteuers antreten. Nach einen etwas wackeligen Start hatten wir während des kompletten Flugs eine tolle Aussicht. Am Flughafen angekommen wurde am Kofferband noch ein letztes Foto gemacht und dann hieß es sich verabschieden von neu gewonnen Freunden und „Hallo alte Familie“.

Als Herr Dornbusch in das Flughafengebäude kam, wurde noch einmal ein kräftiger Applaus auf ihn losgelassen und die Eltern bedankten sich. Jedoch auch wir Schüler wollen hier einmal Danke für die fantastischen 16 Tage auf La Réunion sagen.

DANKE für dieses einmalige Erlebnis.