Schülerfirma der WFO räumt erneut Preis auf der Schülerfirmenmesse ab
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Schülerfirma der WFO räumt erneut Preis auf der Schülerfirmenmesse ab

Am Donnerstag, den 14. April, fand die siebte Schülerfirmenmesse in Bremen im CinemaXX statt. Und wie in den vorherigen Jahren auch wurden am Ende Preise verliehen. Unter anderem holte wieder eine Schülerfirmenabteilung der Wilhelm – Focke – Oberschule einen Preis. Dieses Jahr ging der zweite Preis an die Abteilung „Fockes Holzwerkstatt“. „Fockes Holzwerkstatt“ stellt viele verschiedene nützliche und schöne Gegenstände aus Holz her, zum größten Teil auch aus Holzabfällen, weil Nachhaltigkeit an unserer Schule sehr ernst genommen wird.

Doch was sind Schülerfirmen eigentlich genau und was machen sie? An der WFO läuft das folgendermaßen ab: Ende des achten Schuljahrs haben alle Schüler die Möglichkeit sich für eine der vier verschiedenen Firmen zu entscheiden. Es gibt folgende Abteilungen: „Fockes Catering“, „Fockes Holzwerkstatt“, „Fockes Books and Boxes“ und „Fockes Textilatelier“. Die Schülerfirmen werden nicht ohne Grund als Firmen bezeichnet, denn bevor man einer Schülerfirma beitreten darf, muss man erst mal eine offizielle Bewerbung schreiben, ein Bewerbungsgespräch und das Probearbeiten meistern. In den Schülerfirmen geht es also darum, den späteren Berufsalltag in den jeweiligen Arbeitsbereichen so gut wie möglich zu simulieren. Dies ist ein weiterer Baustein der Berufs- und Zukunftsorientierung an der WFO. Deswegen kann man auch, wie in der Realität, als Arbeitnehmer gekündigt werden, wenn man zu viele Abmahnungen durch wiederholtes Fehlverhalten bekommt. Teil jeder Firma sind auch verschiedene Abteilungen: die Personalleitung, die Marketingabteilung, die Produktion, an der alle beteiligt sind, die Buchhaltung und der Verkauf. Ich zum Beispiel bin bei „Fockes Catering“ in der Buchhaltung tätig. Grundsätzlich wird alles in den Schülerfirmen von uns Schülern organisiert. In jeder Firma gibt es natürlich auch eine Lehrkraft, die uns mit Ratschlägen unterstützt. So auch bei besonderen Veranstaltungen wie der Schülerfirmenmesse. Für dieses Event wurden zuvor erst einmal Ideen gesammelt, welche Artikel wir denn überhaupt auf der Messe verkaufen wollen. Danach wurde aussortiert und abgestimmt. Am Abend vor der Messe, trafen wir uns alle und bereiteten schon mal so gut wie alles für den kommenden Tag vor. Am Tag der Messe trafen wir uns dann direkt vor Ort, machten uns ans Aufbauen des Standes und ans Einteilen der Schichten. Während der Messe verkauften wir verschiedene Leckerbissen. Nebenbei standen wir unseren Kunden auch Rede und Antwort und verteilten so auch einige unserer Visitenkarten. Denn wir nehmen selbstverständlich auch Aufträge an, so wie es bei jedem Cateringunternehmen läuft. Bei den Aufträgen bereiten wir je nach Wunsch des Kunden etwas zu essen sowie Getränke vor. So wie es auch an unserer Schule traditionell bei Abschlussfeiern der zehnten Jahrgänge der Fall ist. Somit nehmen wir auch immer etwas ein und mit dem verdientem Geld wird dann am Ende des Schuljahres ein Betriebsausflug unternommen. Die Schülerfirmen bestehen also zum größten Teil aus praktischer und realitätsnaher Arbeit, wodurch man sich auf jeden Fall sicherer wird, in welchem Bereich man später einmal arbeiten möchte. Und ich bin mir sicher, dass wir uns alle mit Freude an diese kostbare Erfahrung und diese schöne Zeit zurück erinnern werden.

Laura Siekierski, Klasse 9b