Traumberufe
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Traumberufe

Im Unterrichtsfach Projekt hatten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs bereits vor den Osterferien ihre Traumberufe in Computerpräsentationen vorgestellt. Nun war es an der Zeit Menschen einzuladen, die in Traumberufen tätig sind. Projektlehrer Dornbusch konnte fünf Personen dafür begeistern, sich den Schülerinnen und Schülern und deren Fragen zu stellen. Anja Kwijas, Redakteurin bei Radio Bremen, Anna Gutmann, Ingenieurin für Produktionstechnik, Jan-Markus Broszio, Ingenieur für Energietechnik und Akvile Jurksa, Model, besuchten die Wilhelm-Focke-Oberschule, um aus ihrem Beruf und auch aus ihrem Leben zu plaudern.

Mit einem Fragenkatalog in der Hand konnten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in das Berufsleben erhalten. So erfuhren sie, dass man als Model nicht immer nur das Gesicht und den ganzen Körper vor der Kameralinse präsentiert, sondern auch mit schönen Händen und klugem Verstand im „Top-Model-Business“ Karriere machen kann. Jan-Markus Broszio betonte, dass auch Fremdsprachen sehr wichtig seien, wenn man als Ingenieur tätig ist. Er selbst bereue es, dass er die Möglichkeiten der Schule damals nicht genutzt hätte. Begeistert waren die Schülerinnen und Schüler auch von Anna Gutmann, die gerade an einem Satelliten arbeitet, der, wenn er erst einmal im Weltall kreist, Wetterdaten liefern wird: „So erfahre ich dann, dass meine Arbeit einen direkten Nutzen hat.“ Die Polizei scheint keine Nachwuchssorgen zu haben, denn eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern hatten Polizist als Traumberuf in ihren Präsentationen vorgestellt. Es wurde von den knallharten Eingangsprüfungen berichtet, den Schülern aber auch gesagt, dass man auch mit einem MSA und einer abgeschlossenen Berufsausbildung Polizist werden könne. Anja Kwijas war besonders angetan von den Fragen der Schülerinnen und Schüler. So betonte sie im Nachhinein: „Es war schön, sich mal wieder mit der Frage zu beschäftigen, warum man seinen Beruf so sehr mag.“

Projektlehrer Dornbusch hofft nun, dass sich die Schülerinnen und Schüler nach diesen Eindrücken noch mehr ins Zeug legen, um den bestmöglichen Abschluss zu schaffen, damit der Traumberuf kein Traum bleibt.